Laborversuch zur Borkenkäferaufnahme

im Laufe der letzten Woche lief ein erneuter Laborversuch an, bei dem die Fraßgeräusche der Borkenkäfer in einem befallenen Stück Fichtenholz aufgezeichnet werden sollen. Das Versuchsobjekt, nämlich ein befallenes Stück Fichtenholz, holten Prof. Matheis und der Mitarbeiter Lukas Dietrich bereits in der vergangenen Woche zum UCB. Da die Käfer jedoch sehr temperaturempfindlich sind, müssen sie zunächst „zart“ aus der Kältestarre erweckt werden. Hierfür wurde nun ein neuer Versuch aufgebaut, bei dem die Käfer bzw. das befallene Holz langsam auf Raumtemperatur aufgeheizt werden. Mittels des Detektionsgerätes, welches dazu in der Lage ist die Fraßgeräusche der kleinen Insekten auf auditiver Ebene aufzuzeichnen, sollen nun in den kommenden Wochen Geräuschschnipsel entstehen. Die zugegebenermaßen sehr leisen Tierchen müssen hierfür jedoch auch fleißig fressen, sodass mit anschließender, softwaretechnischer Bearbeitung auch entsprechende, zur Weiterverarbeitung geeignete, Audiofiles gewonnen werden können. Wir sind gespannt was die Borkenkäfer von sich geben und hoffen auf gute Aufnahmeergebnisse.

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