Hörstadt – schon mal davon gehört?

Hörstadt ist ein Labor für Akustik, Raum und Gesell­schaft aus Linz. Dort werden Konzepte und Projekte zur Umsetzung mit einem zentralen Anliegen entwickelt: eine bewusste und menschen­gerechte Gestaltung der akustischen Umwelt. Durch die internationalen Ausrichtung beschäftigt sich das Labor mit Handlungs­feldern wie Kunst, Forschung, Lehre oder Beratung. Neben zahlreichen Vorträgen, Seminaren und professionell herausgearbeiteten Journals sind besonders ihre Projekte hochinteressant.

Anton Bruckner Privatuniversität
Das aktuellste nennt sich Resurrexit – und der Name ist Programm. „Durch akustische ‚Archivierung‘ können Räume quasi ‚aufbewahrt‘, gerettet und sogar am Leben erhalten werden.“, heißt es auf ihrer Webseite. Es findet eine Art musikalische Wiederauferstehung statt, die es Besuchern ermöglicht, eine ganze Sammlung von Denkmälern auf eine innovative Art und Weise zeitlos zu erleben. Jeder Raum lasse sich als eine einzigartige Komposition darstellen, die die akustischen Eigenschaften widerspiegeln. Dieses Raumprofil hat nicht zuletzt eine so große Bedeutung in der Musik, als dass es wie ein Schallkörper funktioniert. Zwei Beispiele, die genannt werden, sind die verlassene Anton Bruckner Privatuniversität und die inzwischen abgetragenen Eisenbahnbrücke in Linz. Die vier Künstler Peter Androsch, Wolfgang Dorninger, Petra Wurz, Nebojša Krulanović haben sich den Bauwerken gewidmet und Kompositionen dazu entworfen.

Diese Thematik ist überaus passend zu unserem Forschungsgebiet in Sound Ecology, gerade durch ihre Einzigartigkeit und Originalität. Aus diesem Grund werden wir immer mal wieder neue Beiträge von Hörstadt hier veröffentlichen, um solch spannende Beiträge weiterzutragen.

Als Anregung hier die Archivierende Komposition ERINNERUNG von Peter Androsch: Erinnerung Anton Bruckner Privatuniversität.

Für mehr solcher spannender Inhalte könnt ihr hier vorbeischauen:

Hörstadt Logo
HÖRSTADT — Labor für Akustik, Raum und Gesellschaft

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