Wahlen im SS2012


Kuh
Auch in diesem Jahr finden am 2ten und 3ten Mai wieder Wahlen für die studentischen Gremien und die Organe der FH statt. Es ist natürlich wichtig wählen zu gehen, die Wahlbeteiligung ist ein ernst zu nehmender Faktor bei den Senatswahlen, dort ist die Zahl der abgegebenen Stimmen pro Kandidat entscheidend.
Der Senat (bzw. die studentischen Vertreter) wird an allen Standorten der FH Trier zusammen gewählt. Somit sind die Zahlen für Vertreter eines Standort im Verhältnis zu allen abgegebenen Stimmen zu sehen. Und dort wird mit den Vertretern der Standorte über die Verteilung der Mittel (für Laboreinrichtung, Literatur, Lehrkräfte u. v. m.) entschieden.
Und vor allem kann sich nur beschweren, wer gewählt hat.

Aha, ja und?… Aber ich geh doch wählen.

Das mit den Wahlen der Gremien hat neuerdings etwas auf sich, dass für den normal politikverdrossenen Studierenden immer noch ein wenig interessant ist.

Warum schreibt Crossmedia darüber und wieso soll ich hier weiter lesen?

Der AStA wird in diesem Jahr nicht mehr direkt gewählt, ein Novum an unserem Standort. (!)
Es war noch nie so leicht die Arbeit des AStA selbst mehr zu beeinflussen. Fachschaften, StuPa, Fachbereichsräte und Senat sind neu zu besetzen. Die Kommilitonen, die ihr dort hinein wählt sind im kommenden Jahr die Vertreter eurer Interessen.

Warum nicht der AStA und wie kann ich dann die Dinge bekommen, die ich vom AStA möchte?

Weil unser StuPa den Vorstand des AStA und dessen Referenten aus den engagiertesten Studierenden des Standorts zusammen setzt. Wer mitmachen möchte und gute Projekte und Ideen hat den Campus nachhaltig zu gestalten wird vom StuPa dazu befähigt im AStA zu wirken. Die direkt gewählten Vertreter der Fachschaften haben natürlich einen gewissen Vertrauensvorschuss von euch bekommen. Auch nicht in den Fachschaften vertretene Kommilitonen dürfen für den UCB im AStA mitmischen.

Ich möchte aber nicht in die Politik, das ist doch total nervig.

Die Arbeit im AStA ist eher pragmatisch als politisch und wird selten mit großen Debatten und Wortgefechten bestritten. Jeder kann dort etwas lernen, dass er nicht in Vorlesungen vermittelt bekommt: bspw. Umgang mit verschiedensten Personen zum Erreichen eines bestimmten Ziels, eine Fähigkeit die im Berufsleben viel wert ist.

Kann ich mein Studium dann überhaupt noch wahrnehmen?

Die Erfahrung hat gezeigt… Moment mal da hat der UCB ja noch nicht so funktioniert… Wir konnten bis heute ganz gut unser Studium bewältigen. Ab dieser Wahl wird es nur noch einfacher, da die Leistung des AStA unmittelbar mit den Möglichkeiten ALLER Studierenden zusammen hängt, nicht nur von Zwölf!

OK, AStA ist ja schön für die, die am Campus wohnen, aber davon hat die pendelnde Studierendengruppe ja wohl nichts.

Das ist meiner Meinung nach abhängig von den Angeboten, die der neue AStA macht. Das kann von Anpassungen des Semestertickets über Sozialberatung und Aufklärungskampagnen bis zur Zusammenarbeit mit anderen Gremien bei Ausflügen und natürlich weit darüber hinaus gehen.

Geschrieben von Stefan Rüffler, aktuellem Gremienmitglied und ehemaliger Referent im AStA.

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