Crossmedia – schon mal davon gehört?

Das PR-Team der diesjährigen Crossmedia Veranstaltung – bestehend aus den vier BAE-Studierenden Andre Bühl, Markus Feld, Christoph Holz und Laura Sträßer – möchte die neue Ausgabe des Campino Magazins nutzen, um auf die am Umwelt-Campus stattfindende, interdisziplinäre Veranstaltung aufmerksam zu machen.

„Crossmedia“ – was ist das eigentlich? Jedermann, der bisher noch nichts von Crossmedia gehört hat, wird sich vermutlich zu allererst diese Frage stellen. Also werden wir im Folgenden die Frage „Was ist Crossmedia und was steckt dahinter?“ beantworten.

Seinen „Ursprung“ findet Crossmedia im Jahr 2008 mit der Gründung einer studentischen Projektgruppe, die vordergründig einen Podcast produzierte. Heutzutage begegnet man Crossmedia als einer am Campus etablierten Institution, die nicht nur im Rahmen der Eventdokumentation und kreativer Medienproduktion agiert, sondern auch Forschungsprojekte wie „Sound-Ecology“ unterstützt und weiterführt. Den Studenten wird jedes Jahr die Möglichkeit geboten, Teil von Crossmedia zu werden und mit eigenen Projekten mitzuwirken.

Dabei sollen folgende Ziele primär verfolgt werden:

Die Produktion und Bereitstellung von Audio- und Videobeiträgen über studentische wie auch wissenschaftliche Themen und Events, das Erstellen von audiovisuellen Werbeträgern für den Umwelt-Campus sowie die Steigerung des Bekanntheitsgrades und des Ansehens des Umwelt- Campus durch aktive Berichterstattung.

In diesem Jahr beschäftigten sich die Studierenden mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Projekten, die teilweise als Folgeprojekt aus dem Vorjahr weitergeführt wurden. So setzte eine Gruppe von Studenten die Unterstützung der wöchentlichen Ringvorlesung mit Ton- und Videoaufzeichnungen weiter fort. Im Sommer 2017 handelte es sich um eine vom Fachbereich Umweltwirtschaft/Umweltrecht organisierte Veranstaltung, die als Vortragsreihe zum Thema „New Trends in International Communication – Doing Business in a Digital World“ durchgeführt wurde. Das Crossmedia-Team, welches für die Eventdokumentation verantwortlich war, entwickelte hierzu ein Konzept, um die Organisation, Planung und Produktion der Aufnahmen, die von allen Crossmedia-Teilnehmern abwechselnd betreut wurden, besser koordinieren zu können.

Soundscape als Innovation

Mithin wurde dem Bereich „Soundscape“ (dt.: Klanglandschaft) eine bedeutende Rolle im diesjährigen Semester zugeschrieben. So beschäftigten sich gleich mehrere Crossmedia-Teams mit dem Kernthema rund um die Klanglandschaften. Das erste Projekt belief sich auf eine Art Bildungskonzept für diesen Bereich. Hierbei wurden Modellprojekte von Nationalparks aus den USA und Deutschland zur näheren Betrachtung herangezogen. Zudem untersuchte man, inwieweit Möglichkeiten bestehen, dass Umwelt-Campus Birkenfeld und Nationalpark Hunsrück-Hochwald mit bereits bestehenden Projekten in Kooperation treten könnten.

Um die Grundlage eines Soundtracks für das Studieren und Leben am Umwelt- Campus in einer Virtual-Reality-Darstellung zu schaffen, wählte ein Team diejenigen Orte am Campus aus, die diesen – im Hinblick auf die Klanglandschaft – unverkennbar repräsentieren. Hier wurden im Laufe des Semesters Tonaufnahmen vor Ort durchgeführt, die gemeinsam das „Campus-typische“ Ambiente charakterisieren.

Nicht nur derzeitige, sondern auch zeitlich weiter zurückreichende Klanglandschaften waren in diesem Semester Teil von Crossmedia. So erforschte eine der Projektgruppen, wie unsere Region (Saar-Pfalz-Kreis) früher geklungen haben könnte. Dabei wurden Klanginstrumente der Kelten und Römer näher untersucht und an geeigneten Standorten (wie dem keltischen Ringwall in Otzenhausen) Tonaufnahmen durchgeführt, die dem Zuhörer das damalige Leben „zu Ohren führen“ sollen.

Ein weiterer Themenbereich der Crossmedia-Projekte befasste sich mit dem Kreativ-Bereich. Hier gestalteten zwei Studierende aus selbst aufgenommenen Umwelt-Sounds einen Soundtrack, welchen Crossmedia künftig für eigene Zwecke verwenden kann. Dies erforderte nicht nur die Einarbeitung in die dafür notwendige Musikproduktionssoftware, sondern auch eine kreative Hand zur Auswahl geeigneter Sounds.

Ebenso kreativ gestaltete sich das Projekt hinsichtlich der Campus-Gärten. Um eigene Lebensmittel in den Gärten anbauen zu können, war die Umwandlung und Neugestaltung der Grünflächen erforderlich. Dieses Vorhaben begleitete das Team mit einer eigenen Podcast-Reihe.

Die Erstellung eines Video-Tutorials zur Audio-Analyse-Software „Raven“ nahm sich eine weitere Projektgruppe vor. Dies soll künftigen Nutzern die Bedienung vereinfachen und die Funktionen und Ablaufe detailgetreu näherbringen.

Hast du Interesse?

Einer weiteren Gruppe von Crossmedia-Teilnehmern wurde die Aufgabe zuteil, die Teilprojekte von Crossmedia medial bekannt zu geben und damit die Aufmerksamkeit auf die aktuell noch recht unbekannten Themen zu lenken. Die Schwerpunkte lagen hierbei im Webauftritt und der Präsenz bei Events wie beispielsweise dem Sommerfest des Naturschutzbundes Saarland, welches am 18. Juni in Saarbrücken stattfand.

Alle, die selber gerne ein Projekt im Rahmen von Crossmedia begleiten möchten oder nähere Informationen zu den Projekten haben möchten, finden diese unter www.crossmedia.umwelt-campus.de. Wir hören uns…

 

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