FORSCHUNGSPROJEKT „SOUND ECOLOGY“ – Erfahrungsbericht Gruppe Amphibien

Alles für die Forschung – gemäß diesem Motto zog die Forschungsgruppe Amphibien los, um in der heimischen Flora und Fauna des Nationalparks Hunsrück-Hochwald Amphibien akustisch sowie visuell zu dokumentieren. Um ein Gesamtbild der akustischen Umwelt des Moores Ochsenbruch zu erhalten, wurden neben verschiedenen Kurzaufnahmen auch jeweils einstündige Daueraufnahmen am Abend sowie am frühen Morgen vor Sonnenaufgang durchgeführt. Leider machte das Mikroklima im Moor Ochsenbruch den Jungforschern, salopp gesagt, einen Strich durch die Rechnung, denn dieses liegt um Wochen hinter dem „normalen“ Klima zurück, wodurch der Forschungsansatz „den Gesang der Frösche aufzunehmen“ verworfen werden musste, da die Frösche sich nicht zeigten. Bildlich konnte das zahlreiche Vorkommen von Molchen in Stehgewässern, das Nest der Schwarzstörche sowie die Flora und Fauna des Ochsenbruchs erfasst werden. Abschließend lässt sich sagen: Die Hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht kann auf den Daueraufnahmen ein Froschquaken identifiziert werden.

Text: Benjamin von Berg, Christina Morlo, Pascal Druve, Tobias Scholl

Bilder: Christine Schappert, Tobias Scholl, Benjamin von Berg, Christina Morlo, Pascal Druve

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